Was ist beim Einbau von Gasfedern wichtig?

Ein korrekter Einbau der Gasfeder trägt zur Verlängerung von deren Lebensdauer bei.

Der korrekte Einbau und die richtige Verwendung der Gasfeder sind äußerst wichtig für die Lebensdauer und die optimale Funktion der Gasfeder.

Gasfedern müssen mit der Kolbenstange nach unten und bis 45° in horizontaler Ebene gelagert und montiert werden. Dies ist wichtig, weil eine solche Montage sicherstellt, dass die internen Zylinderdichtungen vom Öl, das sich in der Gasdruckfeder befindet, geschmiert bleiben. Wird eine Gasfeder horizontal oder falsch mit der Kolbenstange nach oben montiert, läuft das Öl aus den Zylinderdichtungen, was zu Verschleiß mit undichten Zylinderdichtungen führt.

Es ist unter keinen Umständen erlaubt, eine Gasfeder zu verbrennen, zu öffnen, zu quetschen oder einzubeulen, auch Schweißarbeiten an der Zylinderoberfläche sind nicht zulässig. Die Kolbenstange darf nicht geritzt, beschichtet oder gebogen werden. Setzen Sie die Gasfeder keinen Erschütterungen aus

Montieren Sie in feuchter Umgebung oder in der Lebensmittelindustrie stets Edelstahl-Gasfedern. Hier sei allerdings bemerkt, dass das Öl im Innern der Gasfedern nicht lebensmittelzugelassen ist. Montieren Sie daher Gasfedern nicht unmittelbar oberhalb der Produktion, da eine verschlissene Gasfeder undicht werden kann und Öl austreten kann.

Gasfedern sind dafür ausgelegt, bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C maximal 5 Hübe pro Minute auszuführen. Eine Überschreitung dieser Zahl führt zu Wärmebildung im Gasfederinneren, was wiederum undichte Zylinderdichtungen zur Folge haben kann. Gasfedern sind bei korrekter Montage für 30.000 Bewegungen ausgelegt. Es empfiehlt sich, in die Konstruktion immer eine physische Sperre einzubauen, die dafür sorgt, dass die Gasfeder nicht stärker belastet wird, als wofür sie ausgelegt ist. Die Bewegung der Gasfeder ist nur auf dem letzten Stück des vollen Ausschlags der Kolbenstange gedämpft. Gasfedern verlieren mit der Zeit etwas an Druck, verglichen mit dem Anfangsdruck bei Montage. Es ist mit einem Druckverlust von bis zu 10 % zu rechnen

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