Warum eine Druckfeder kugelstrahlen?

Das Kugelstrahlen wird an noch nicht oberflächenbehandeltem Federdraht ausgeführt.
Kugelstrahlen ist eine Nachbehandlung einer bereits gewickelten Feder.

Das Kugelstrahlen ist eine Methode, bei der kleine Stahlkugeln mit großer Kraft auf die Oberfläche der Druckfeder geschleudert werden. Die Stahkugeln liegen in einem Turbinenrad, welches sie immer wieder mit hoher Geschwindigkeit gegen die Materialoberfläche schleudert.

Bei diesem Verfahren werden mikroskopisch kleine Risse in die Oberfläche gestochen, die nach der Wicklung wieder zusammen "geschmiedet" werden. Dadurch verringert sich die Möglichkeit von Bruchschäden durch Rissbildung und die Druckfeder erhält eine längere Lebensdauer. Die Bruchfestigkeit wird bei diesem Verfahren erhöht.

Das Kugelstrahlen wird in der Regel bei Druckfedern mit einer Drahtstärke ab 1,50 mm eingesetzt. Dünnere Drähte können zwar auch kugelgestrahlt werden, doch besteht hierbei die Gefahr der Deformation des Drahtes.

Dieses Verfahren kann speziell für dynamisch belastete Druckfedern von großem Vorteil sein.

Bei Sodemann kommt Kugelstrahlen nur bei Spezialfedern zum Einsatz. Von unseren Standardfedern hat keine eine solche Oberflächenbehandlung erhalten. In 99,99 % aller Konstruktionen, bei denen Standardfedern verbaut werden, ist das Kugelstrahlen nicht notwendig. Aus diesem Grund wird dieser kostensteigernde Prozess bei Standardfedern nicht vorgenommen.

Bitte wenden Sie sich an unsere technische Abteilung zwecks weiterer Informationen und Preisangaben.

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